Hypnose und Hypnosetherapie 

Das Wort Hypnose wurde 1850 von dem englischen Arzt James Braid eingeführt und leitet sich von dem  griechischen Wort HYPNOS – Schlaf ab. Vom Schlaf unterscheidet sich die Hypnose durch die Möglichkeit des bewussten Erlebens und Erinnerns.

Aus der Hirnforschung weiß man, dass Entspannung, Meditation und Hypnose allesamt für das Gehirn einen Zustand entspannter Wachheit darstellen und ein kurzwelliges EEG aufweisen, den sogenannten Alpha -Rhythmus.

Dieser Trancezustand ist vergleichbar mit dem Zustand, den wir erleben wenn wir eine längere monotone Autobahnstrecke fahren oder eine spannenden Film sehen. Wir vergessen Raum und Zeit. Der Fokus ist auf eine Sache konzentriert und alles um uns herum verschwindet scheinbar, wird unwichtig.

 

Hypnose und Hypnosetherapie

diese beiden Begriffe werden gerne verwechselt. Hypnose ist ein Werkzeug: Wie mit jedem Werkzeug entscheidet erst der gekonnte Einsatz darüber, ob sie gute Resultate produziert.

Die Hypnotherapie benutzt die Hypnose einleitend, um anschließend mit verschiedenen hypno- und psychotherapeutischen Techniken gemeinsam mit dem Patienten zu arbeiten.

In der modernen Form der Hypnosetherapie wird der Patient nicht mehr autoritär angewiesen, sondern mit indirekten Suggestionen  und Angeboten motiviert innere Suchprozesse in Gang zu setzen, die den Patienten selbst zur Lösung seiner Probleme führt.

Die Hypnosetherapie geschieht also in vertrauensvoller Zusammenarbeit. Sie und ich klären gemeinsam die Ziele die erreicht werden sollen.

 

Hypnotherapeutische Techniken sind:

  • Suggestive Hypnosetherapie : d.h. das gewünschte Verhalten, Gefühl oder Einstellung werden suggeriert. Ich werden mit jedem Tag gesünder und gesünder oder andere Suggetionen.
  • Analytische Hypnose: hier geht es um die Ursachenfindung. Bei der direkte Rückführung werden Sie zu der Ursache eines bestimmten Symptoms zurückgeführt
  • Freie Assoziation: Nach dem Motto: in der Psyche hängt alles mit allem zusammen. Wir beginnen mit der Aufgabenstellung und Ihr Unterbewußtsein steuert den Prozeß der Lösung selber.
  • Metaphorisches Arbeiten: Mögliche Lösungen eines Problems werden in Form von Methapergeschichtenn angebotenen
  • Ressourcenorientierte -dynamische Hypnosetherapie: Sie als Hypnotisant arbeiten am Geschehen mit und entwickeln Ihre eigenen Lösungen ihres Themas

 

 

Wie läuft eine Hypnosesitzung ab?

Nachdem das Ziel geklärt ist, setzen sie sich auf einen Stuhl oder Sessel. Um leichter zu entspannen lege ich Ihnen eine leichte Decke über. Dann werden Sie in einen entspannen Zustand gebracht durch tiefes Ein und Ausatmen. Durch meine Worte gelangen Sie in den Trancezustand.

Ich sage zu Beginn etwa diese Worte zu Ihnen: Sie hören meine Stimme, Sie spüren Ihre Füße, Sie merken die Luft, die Sie einatmen…. Dadurch konzentrieren Sie sich immer intensiver auf sich. Alle anderen Eindrücke werden immer unwichtiger. Sie konzentrieren sich nur noch auf sich und meine Stimme. Alles andere ist jetzt vollkommen unwichtig.

Durch diese Art des Sprechens  richtet sich Ihr Fokus vollkommen auf Ihr Inneres.  Ich gebe mit meinen Worten nur Impulse an Ihr Unterbewusstsein.

Erst kommt die Einleitung in den hypnotischen Trancetzustand und dann beginnen wir mit unterschiedlichen Modulen Ihr Thema zu bearbeiten.

Je  weniger Widerstände in Ihnen stecken, desto zügiger kommen wir voran. Alles darf sein. Manche Ergebnisse dauern etwas länger. Eine Veränderung  habe ich bisher immer in meiner Praxis erlebt.

 

Hypnose ist ein sehr mächtiges Werkzeug, wenn sie mit der Einwilligung des Patienten geschieht. Gegen seinen Willen ist Hypnose wirkungslos.

 

Wenn Sie sich wohl fühlen und bereit sind etwas zu verändern, dann finden wir gemeinsam Wege, um in Ihrem Leben mehr Lebensqualität zu installieren.